Chronische Schmerzen

Wenn  bei chronischen Schmerzen Organerkrankungen schulmedizinisch ausgeschlossen wurden, spielen Muskelverspannungen und Faszienverklebungen häufig eine große Rolle. Dies gilt auch bei Schmerzen, bei denen zunächst nur eine funktionelle Ursache vermutet wird, wie Bauchschmerzen oder andere Organschmerzen. Auch hier kann die Ursache für die Beschwerden häufig in den Muskeln und Faszien liegen und nicht primär psychosomatisch bedingt sein.


Beispielhafte Schmerzen sind: 

  • Rückenschmerzen,  in vielen unterschiedlichen Formen und Schmerzqualitäten - tief, oberflächlich, diffus, punktuell, bei Belastung, in Ruhe...
  • Kopf- und Nackenschmerzen und Migräne
  • Bauchschmerzen und Schmerzempfindungen, die inneren Organen zugeschrieben werden, können ebenfalls von verspannten Muskeln und Bindegewebe stammen - vor allem wenn eine Organerkrankung durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen wurde.
  • Schmerzen in Beinen, z.B. Knie, Achillessehne, Füßen - auch bei diagonistizierter Arthrose kann eine Reduktion der umgebenden Muskel- und Bindegewebsverspannung viel Erleichterung bringen
  • Schmerzen in Schultern, Armen und Händen
  • Schmerzen im Beckenbodenbereich bzw. Urogenitalbereich
  • Kieferschmerzen, oft auch zusammen mit cranio-mandibulärer Dysfunktion

Um der Ursache auf die Spur zu kommen, wird in der Pohltherapie sehr gründlich untersucht, ob und welche Muskeln und welche Schichten vom Bindegewebe bzw. den Faszien Verhärtungen oder Verklebungen aufweisen. Wichtige Elemente der Anamnese sind die ausführliche Patientenbefragung, die manuelle Untersuchung und das Testen von Bewegungsabläufen.

Wenn sich abzeichnet, dass mit der körperlichen Arbeit alleine die Muskelverspannungen und Faszienverklebungen nicht nachhaltig gelöst werden oder starke mentale Belastungen (Ängste, Sorgen, übermäßiger Stress, seelische Belastungen, intensives Leid durch das Leben-Müssen mit starken Schmerzen) immer wieder zu neuen Verspannungen führen, kann eine Therapie mit EMDR helfen, das Schmerzgedächtnis zu bearbeiten und Schmerztrigger abzubauen. Dies gilt auch, wenn trotz einer erfolgreichen Körpertherapie immer wieder Ängste vor einem Rückfall auftreten. 

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